Rückkehr aus dem Berufsalltag

Praktikantinnen und Praktikanten hinterließen guten Eindruck in den Betrieben

Stolz präsentieren die Schülerinnen und Schüler ihre Arbeiten

75 Schülerinnen und Schüler des Berufsreifezweigs der August-Sander-Schule absolvierten in den vergangenen drei Wochen das dreiwöchige Betriebspraktikum. Die Erfahrungen, die die Jungen und Mädchen bei diesem ersten Ausflug in die Arbeitswelt gesammelt haben, präsentierten sie nun ihren interessierten Eltern und Gästen im Rahmen der alljährlichen Praktikumsausstellung.

Veulanda Thaqaj und Esther Rogalski begrüßten im Namen der Achtklässler die Gäste und bedankten sich zunächst bei den circa 60 Betrieben, die sie mit viel Geduld und Einfühlungsvermögen drei Wochen lang begleitet hatten. Ebenfalls bedankten sie sich bei ihren Klassenlehrern Christian Bohr, Annelie Gewehr und Leonie Klein sowie den begleitenden Lehrern Jasmin Buchner-Kölbach, Martin Watty und Jasmin Becker.

Anschließend boten die Schülerinnen und Schüler in Rollenspielen und praktischen Demonstrationen vielfältige Einblicke in ihre Arbeitsbereiche: Simay Öztürk, Sophie Celek und Marilyn Priss, die ihr Praktikum im Modeeinzelhandel ableisteten, stellten auf amüsante Weise ihre outfits vor, ganz im Stil der großen Modenschauen.

Max Büning, der in einer Höchstenbacher Schreinerei erste Praxiserfahrungen sammeln konnte, hatte ein selbst gehobeltes Werkstück mitgebracht. Auch ihm haben die drei Wochen großen Spaß gemacht, aber selbstkritisch stellte er fest: „Für diesen Beruf braucht man doch viel Kraft. Da muss noch einiges kommen.“

Ein Verkaufsgespräch im Schreibwarenhandel präsentierten Tyra Buchholz und Laura Abels, ehe dann Kathrin Briese, Berufseinstiegsbegleiterin des cjd an der August-Sander-Schule, ein weiteres Highlight für die Schülerinnen und Schüler des Berufsreifezweiges vorstellte, den Praxistag. Ab der neunten Klasse besteht die Möglichkeit, an einem Wochentag den Klassenraum gegen die Werkstatt zu tausche, sich so im Berufsleben zu orientieren und mögliche Lehrherren von den eigenen Qualitäten zu überzeugen. „Gerade für Schülerinnen und Schüler, die nicht nur Supernoten vorweisen können, besteht hier eine großartige Gelegenheit, die Betriebe von ihrem Einsatzwillen und Engagement zu überzeugen“, warb Briese für den Ausflug in den Berufsalltag.

Nachdem Yannick Birk eindrucksvoll seine neuen Kenntnisse im Pflastern von Gehwegen unter Beweis gestellt hatte, nutzten viele Eltern die Gelegenheit, mit den Vertretern der Betriebe, den Lehrern oder der Berufseinstiegsbegleiterin ins Gespräch zu kommen.