Die Schüler gehen – die Apfelbäume bleiben

Drei Apfelbäume haben die 10er Abschlussklassen 2020 ihrer alten Schule gespendet und gepflanzt. Die Idee von Melanie Abels (10/4) wurde von den drei Klassen begrüßt und man hat sich für Apfelbäume entschieden, weil deren Blüten im Frühling die Schulbienen mit Nektar und Pollen füttern und die Schülerinnen und Schüler z.B. mit den HuS-Kursen das Obst verarbeiten können. Besser kann man Klimaschutz und Nachhaltigkeit sowie die Idee „regionaler und saisonaler“ Lebensmittel kaum umsetzten.

Violetta Boschmann, Denise Breit (beide 10/4) und Cedric Kurth (10/6) mit Lehrer Gregor Berlin beim Pflanzen der Apfelbäume

Drei „Alte Sorten“ wurde ausgesucht mit so klangvollen Namen wie „Rheinischer Winterrambur“, „Dülmener Herbstrosenapfel“ oder „Geheimrat Dr. Oldenburg“. Diese alten Sorten, die weder hochgezüchtet noch gentechnisch verändert wurden, sind besonders auch für Allergiker geeignet.

Finanziert haben die Abgängerinnen und Abgänger den Kauf der Bäume durch einen Sponsorenlauf der besonderen Art. Da durch die Einschränkungen wegen der Coronapandemie ein Gruppenlauf nicht stattfinden durfte, haben engagierte Schülerinnen und Schüler ihren eigenen dezentralen Sponsorenlauf individuell zu Hause durchgeführt. Wenn Laufen als Gruppe verboten ist, macht es auch alleine Spaß! Das dabei gesammelte Geld wurde vom Koordinator der Aktion, Herrn Berlin, eingesammelt und es blieb sogar noch ein schöner Überschuss für die Abschlusskasse übrig.

Text und Fotos: Gregor Berlin