Geschichte hautnah

Die Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe 10 besuchten zusammen mit drei Lehrkräften einen seinerzeit streng geheimen Regierungsbunker aus dem sogenannten „Kalten Krieg“ in Bad Neuenahr-Ahrweiler.

Offiziell handelt(e) es sich um eine Anlage des THW, die im Falle eines Not-Falles (3. Weltkrieg?) aufgrund ihrer 11 Meter dicken und massiven Wände sogar einem Atomangriff standgehalten hätte. Im Inneren der original erhaltenen Anlage fanden die Jugendlichen und ihre Lehrer wörtlich alles vor, was bis zu 3000 Personen zum Überleben (und noch mehr) gebraucht hätten:

In einem unterirdischen Gängesystem, das sich über 17 km erstreckt, befindet sich eine Essens-, Wasser- und Luftaufbereitungsstation (bishin zu einem Frisör), die allen Bewohnern ein komplett autarkes Dasein für mindestens 30 Tage auf engstem Raum ermöglicht hätte.

Der Gesamteindruck sorgte bei allen Beteiligten für eine Exkursion, die das Fach Geschichte mit allen Sinnen „erlebbar“ machte!

Nach diesem beeinbdruckenden Erlebnis endete der Ausflugstag, der im Vorfeld von Frau Scherkenbach organisiert worden war, mit einem gemütlichen Stadtbummel durch Bad Neuenahr. Auch die beiden weiteren Begleitlehrer Frau Emmerich und Herr Berlin zeigten sich sehr beeindruckt von dieser Geschichtsexkusion zu einem Originalschauplatz der deutschen Nachkriegsgeschichte.

 

Text: Sandra Wilden

Fotos: Gregor Berlin